HÄUFIGE FRAGEN


Kann ich sicher sein, dass nur die Asche meines Verstorbenen in die Urne eingebracht wird und diese nicht verwechselt wird?
Ja. Grundsätzlich kann nur ein Sarg in den Verbrennungsprozess übergeben werden. Verwechslungen sind dabei ausgeschlossen. Schon bei Eintreffen und Übernahme des Verstorbenen in das IGNARIUM Hochwald wird jedem Sarg ein feuerfester Schamottstein mit einer eingravierten Nummer beigefügt - der sogenannten Einäscherungsnummer. Dieser Stein wird nach der vollständigen Einäscherung gemeinsam mit der Asche des Verstorbenen der Urne beigefügt. Eine neue Einäscherung kann erst beginnen, wenn sich keinerlei Rückstände mehr im Verbrennungsraum befinden. So ist sichergestellt, dass die Asche vollständig in die Urne verbracht und dem Verstorbenen jederzeit zuzuordnen ist. Die Urne wird anschließend verschlossen und mit einem ebenfalls dauerhaften Schild versehen, das die Informationen über Namen, Geburts-, Sterbe- und Einäscherungsdatum des Verstorbenen sowie den Namen des Krematoriums und des Bestatters zeigt.

Wird der Sarg wirklich verbrannt?
Ja, die Einäscherung ist technisch nur in einem Sarg möglich.


Kann man als Angehöriger bei der Einäscherung Abschied vom Verstorbenen nehmen?
Ja. Der persönliche Abschied ist für die Bewältigung der Trauer von großer Bedeutung. Im I G N A R I U M Hochwald kann auf eigenen Wunsch nicht nur vom Verabschiedungsraum aus die Einführung des Sarges in den Verbrennungsraum verfolgen, man kann diesen hell und zuversichtlich gestalteten Raum auch zur Gestaltung einer individuellen und ganz persönlichen Trauerfeier nutzen. Zur Trauerfeier wird der Sarg des Verstorbenen im Verabschiedungsraum aufgebahrt. Unsere Trauerhalle bietet Raum z.B. für das Aufstellen von Fotos und Erinnerungsstücken, Abschiedsreden oder die Lieblingsmusik des Verstorbenen. Nach Abschluss der Trauerfeier wird der Sarg in den nebenliegenden Einäscherungsraum übergeben. Der Sarg wird in den Einäscherungsofen eingefahren und gleich darauf schließt sich eine Luke.

Was passiert mit Edelmetallen oder z.B. Prothesen?
Alle Verstorbenen werden unversehrt eingeäschert. D.h. Edelmetalle und implantierte Prothesen werden mit eingeäschert. Zahngold und weitere Edelmetalle verdampfen weitestgehend in der Hitze. Andere Teile wie z.B. künstliche Gelenke werden erst nach der Verbrennung aus der Asche ausgesondert. In manchen Fällen ist es möglich über einen Edelmetallabscheider Restbestandteile herauszufiltern. Der Wert der herausgefilterten Reste von Edelmetallen spendet das I G N A R I U M Hochwald regelmäßig an wohltätige Organisationen.

Wie umweltfreundlich ist die Einäscherung? Sind damit Gefahren für die Umwelt verbunden?
Das I G N A R I U M Hochwald ist - wie alle Krematorien in Deutschland - strengen umwelttechnischen Bestimmungen unterworfen. Das Bundes-Immissionsschutzgesetz und die VDI-Richtlinie 3891 müssen erfüllt sein, ehe ein Kremtorium den Betrieb aufnehmen darf. Grundsätzlich dürfen nur Materialien verbrannt werden, von denen keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt ausgehen. Dazu gehören z.B. Sarg, Sargausstattung und Totenkleid. Durch die hohen Temperaturen während der Einäscherung werden mögliche Schadstoffe (z.B. Pharmaka) völlig vernichtet. Bei einer Nachverbrennung von über 1.000°C und einer technisch hoch entwickelten Rauchgas-Filtertechnik kann garantiert werden, dass weder Gerüche noch schädlicher Rauch ausgestoßen werden.

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