TECHNIK



Das I G N A R I U M Hochwald gehört zu den modernsten und umweltfreundlichsten Einrichtungen seiner Art.


ANLAGENTECHNIK





DIE FILTERANLAGE

Das Abgas des Ofens wird durch die Nachbrennkammer über den Abgaskanal zum Kamin und zur Rauchgasreinigungsanlage geführt. Die Regelung des Unterdruckes erfolgt über die direkte Frequenzregelung des Saugzug-Gebläses der Filteranlage.

Über das Injektor-Gebläse wird eine zusätzliche Förderung der Rauchgase erzielt. Gleichzeitig erfolgt eine erste schnelle Abkühlung des Rauchgases. Über eine Zusatzkühlung wird Wasser zur Rauchgaskühlung eingespritzt, welches verdampft wird.

Im Wasserfilter erfolgt eine Abscheidung der groben Staubpartikel. Eine Regelklappe ermöglicht weitere Kühlluftzufuhr und regelt auf die Filtereintrittstemperatur von ca. 165°C.

Im Staubfilter erfolgt eine reine Staubabscheidung. Es wird hier kein Sorbens zudosiert so dass im Reststoff keine Dioxine / Furane und Schwermetalle angereichert werden. Die Reststoffmenge wird nicht künstlich erhöht !
Die Staubfilter werden pneumatisch regelmäßig automatisch abgereinigt.
Die Druckluftversorgung übernimmt der Kompressor.

Nach dem Staubfilter durchläuft das Rauchgas das Gebläse und wird somit über die Anlage gefördert.

Das Rauchgas durchströmt als letzte Reinigungsstufe den KATsorber, der Dioxine und Furane katalytisch zerstört und und Schwermetalle an dotierten Pellets adsorbiert . In dieser Verfahrensstufe werden feinste Partikel und gasförmige Schadstoffe abgeschieden.

Durch den Einbau des KATsorbers im Reingas ist eine sehr hohe Standzeit sichergestellt. Der Katalysator und Adsorber werden nicht durch Rohgasstaub belastet und sind auch vom Staubfilter selbst getrennt (keine mechanischen Belastungen). Die Komponenten sind speziell auf den Betrieb im Temperaturfenster von ca. 160 °C ausgelegt.

Vor dem Kamineintritt erfolgt die kontinuierliche Emissionsmessung und Überwachung. Über den Schornstein wird das Reingas abgeführt.

Die Reinigung der Rauchgase erfolgt damit in folgenden Abschnitten:


Grenzwert nach 27. BImSchV: Reinigung durch:
Kohlenmonoxid, 50 mg/Nm3 Nachbrennkammer (850 °C), Ofen
Gesamt-C, 20 mg/Nm3 Nachbrennkammer (850 °C), Ofen
Staub, 10 mg/Nm3 Trockenfilter
Dioxine/Furane 0,1 ng/Nm3 Katalytische Zerstörung im Katalysator und Adsorbtion
Quecksilber Chlorierung und Adsorbtion


Reststoffe

Pro Einäscherung fallen etwa 200 - 300 g Filterstaub an. Die Reststoffe werden von dem Trockenfilter automatisch abgereinigt und werden in einem Behälter gesammelt.

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